9. 10. 2020

Gleichenfeier in “EsslingLiving” - das erste Projekt der SÜBA mit Betonkernaktivierung

Beim Objekt „EsslingLiving“ in der Rosthorngasse 5 in 1220 Wien des Wohnbauträgers SÜBA kommt die sogenannte Betonkernaktivierung zum Einsatz. Mit einer zusätzlichen Photovoltaikanlage am Dach wird zu 100 Prozent auf erneuerbare Energie gesetzt und dadurch auch die Betriebskosten gesenkt. Die coronabedingten Verzögerungen wurden zur Gänze aufgeholt, somit wird das Objekt pünktlich im Frühjahr 2021 an den Investor Bank Austria Real Invest übergeben.

Nach den Projekten Oskar-Grissemann-Straße 11 und Urschenböckgasse 3 ist das Bauvorhaben in der Rosthorngasse 5 das dritte Projekt in Folge, bei dem der Wohnbauträger SÜBA auf die Nutzung erneuerbarer Energien setzt, mit dem Ziel, keine fossilen Energieträger zum Einsatz zu bringen.

Bei dem Objekt „EsslingLiving“ wird Energie aus dem Grundwasser genutzt. Bei diesem SÜBA Projekt wird die enorm hohe Speichermasse der Betondecken genutzt, um die Wärme- und Kälteabgabe zu ermöglichen (=Betonkernaktivierung). Wasserführende Rohre in den Betondecken führen zu konstanten Raumtemperaturen im Jahresverlauf von ca. 20° bis 25° Celsius.

Durch den Einsatz dieser neuen Technologie ist es möglich, alle Wohnungen in der Anlage mit geringstem Energieeinsatz zu kühlen.

Im Heizbetrieb wird Grundwasser aus einer Brunnenanlage entnommen, über Wärmepumpen geführt, geringfügig abgekühlt und wieder in eine andere Brunnenanlage zurückgeführt. Mit dieser gewonnenen Energie ist es möglich, das gesamte Gebäude mit angenehmer Strahlungswärme zu beheizen.

Für den Betrieb dieser Wärmepumpen wird Strom verwendet. SÜBA schließt dafür mit den Betreibern von Windkraftanlagen Lieferverträge ab und bezieht damit Strom aus 100% erneuerbarer Energie. Dieser Strombezug ist darüber hinaus günstiger als der am Markt verfügbare Strom, da er in jener Zeit bezogen wird, wenn der Strom im Überschuss (z.B. in den Nachtstunden) vorhanden ist. Die Speicherung der Energie erfolgt hierbei im Betonkern des Gebäudes.

Zusätzlich wird am Dach eine großflächige Photovoltaikanlage installiert, welche die gesamte Haustechnik mit Strom versorgt und so eine weitere Senkung der Kosten durch Wegfall von Netz, das Leitungskosten mit sich bringt.

„Unser Ziel ist es, von den fossilen Brennstoffen wegzukommen“, erläutert Heinz Fletzberger, Vorstand SÜBA.

Am 1. Oktober konnte pünktlich im kleinen Rahmen die Gleichenfeier begangen werden. Die coronabedingten Bauverzögerungen wurden zur Gänze aufgeholt.

Heinz Fletzberger: „Die gesamte Konstellation, SÜBA, Implenia als Generalunternehmer und das Architekturbüro Maurer, ist ein bewährtes, eingespieltes Team. Stand heute, können wir „EsslingLiving“ pünktlich an den Investor Bank Austria Real Invest im Frühjahr 2021 übergeben.“

Generell konnte die SÜBA bei sämtlichen in Bau befindlichen Projekten die entstandenen Bauverzögerungen auf Grund des Lock Downs im Frühjahr aufholen. Lediglich bei Entwicklungsprojekten sind Verzögerungen aktuell nicht auszuschließen, wie SÜBA- Vorstand Heinz Fletzberger erläutert: „Hier steht die gesamte Branche vor dem Problem, dass die Behörden aktuell nicht nachkommen. Covidbedingt dauert die Abwicklung von Anträgen seitens der Behörden länger. Das ist natürlich ein großes Thema für uns.“

100prozentige Verwertung

Noch vor Baubeginn des Objektes „EsslingLiving“ konnte die SÜBA das Projekt zu 100 Prozent verwerten. Im Frühjahr werden die 82 Wohnungen und 46 Garagenplätze an die Bank Austria Real Invest übergeben. Diese übernimmt das gesamte Objekt und wird die Wohneinheiten künftig vermieten.

Manfred Wachtler, Vorstand SÜBA: „Das komplette Nachhaltigkeitskonzept, das

sich in jedem Projekt der SÜBA widerspiegelt, sorgt für Eindruck auf dem Markt. Zudem entsteht durch die niedrigen Betriebskosten ein hoher Mehrwert für den Endnutzer.“

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