6. 4. 2022
Monika Auer (ÖGUT-Generalsekretärin), Henriette Spyra (BMK), Petra Schöfmann (Urban Innovation Vienna GmbH), Manfred Wachtler (SÜBA AG), Andrea Reithmayer (ÖGUT-Präsidentin): © Katharina Schiffl

Wien, 6. April 2022 - Im Rahmen des feierlichen ÖGUT-Jahresempfangs im Kuppelsaal der TU Wien überreichten ÖGUT-Präsidentin Andrea Reithmayer und ÖGUT-Generalsekretärin Monika Auer letzte Woche bereits zum 35. Mal die Auszeichnungen für die besten Projekte und Vorbilder im Bereich Nachhaltigkeit. Eine unabhängige Experten-Jury aus Wirtschaft, Verwaltung und Umwelt wählte aus fast 90 Einreichungen die Preisträgerinnen und Preisträger in insgesamt sechs Kategorien. Das Plus-Energie-Quartier 21 – ein Demonstrationsprojekt mit positiver Energiebilanz an dem die SÜBA AG als Bauträger maßgeblich beteiligt ist – erhielt die höchste Auszeichnung in der Kategorie „Innovation und Stadt“. Die Jury hob insbesondere den ganzheitlichen Quartiersansatz, die hohe Reproduzierbarkeit und die umfassende Integration aller relevanten Stakeholder aus Praxis und Wissenschaft im kooperativen Planungsprozess lobend hervor.

„Die Auszeichnung durch die ÖGUT ist eine besondere Ehre und Bestätigung unseres konsequenten Engagements für nachhaltige und energieeffiziente Immobilienprojektentwicklung. Als verant­wort­ungs­bewusster Immobilienentwickler setzt die SÜBA AG, welche auch kürzlich als erster Bauträger Österreichs als EU Taxonomie konform bestätigt wurde, mit dem Plus-Energie-Quartier PEQ21 neue Maßstäbe bei Planen und Bauen und stellt damit die Weichen für eine Zukunft, in der Eigenenergieversorgung und Nachhaltigkeit unumgänglich werden“, so Manfred Wachtler, Vorstand der SÜBA AG.
 
Das PEQ21 ist Teil des im Rahmen von „Stadt der Zukunft“ FFG geförderten Forschungsprojekts „Zukunftsquartier 2.0“, das von UIV Urban Innovation Vienna GmbH geleitet wird. „Die Ergebnisse zeigen, dass Plus-Energie-Quartiere auch im dichtbebauten urbanen Kontext möglich sind. Solche Quartiere nutzen sowohl strom- als auch wärmeseitig die erneuerbaren Potenziale vor Ort optimal aus, optimieren den direkten Eigenverbrauch und damit nicht zuletzt auch die Wirtschaftlichkeit für Nutzer*innen und Investor*innen, und liefern auch einen Mehrwert für die übergeordneten Energienetze. Es macht deutlich, dass nachhaltige Bauprojekte im städtischen Umfeld nicht nur möglich, sondern für die Erreichung der Klimaneutralität auch notwendig sind“, betont Petra Schöfmann von der UIV Urban Innovation Vienna GmbH.
 
Best-Practice Beispiel in Wien: das urbane Plus-Energie-Quartier
Die SÜBA AG, Teil der Unternehmensgruppe des Immobilienentwicklers Klemens Hallmann, setzt mit ihrem Green-Building-Ansatz bereits seit Jahrzehnten auf eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie. Das PEQ21 in der Pilzgasse 33 in Wien-Floridsdorf ist ein Meilenstein für klimafreundliches Bauen und macht die Ernsthaftigkeit des Nachhaltigkeitsbestrebens deutlich. Auf 34.000 m2 Bruttogeschossfläche (Wohnen + Gewerbe) wird in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wien das erste urbane Plus-Energie-Quartier Österreichs realisiert.
 
Das Areal in der Pilzgasse besticht durch den Einsatz innovativer Bau- und Energietechnologien sowie mit einer durchdachten Flächenwidmung als „Gewerbliches Mischgebiet“. So wird in den Kernbereichen der Stadt ausreichend Platz für Wiens Betriebe geschaffen und damit der Wirtschaftsstandort gestärkt. Mit einer hocheffizienten Gebäudehülle, Bauteilaktivierung über Wärmepumpen, durchdachtem Lüftungskonzept, Dachbegrünung, Regenwassernutzung, einem Erdsondenfeld mit rund 110 Bohrungen bis zu einer Tiefe von 200 Metern sowie rund 4.000 Photovoltaikmodulen, erzeugt das Areal in Zukunft mehr grüne Energie als es selbst verbraucht.

Bildmaterial (Abdruck honorarfrei) © Katharina Schiffl:

Monika Auer (ÖGUT-Generalsekretärin), Henriette Spyra (BMK), Petra Schöfmann (Urban Innovation Vienna GmbH), Manfred Wachtler (SÜBA AG), Andrea Reithmayer (ÖGUT-Präsidentin)

www.peq21.at